Review: H3 – Halloween Horror Hostel

Zuletzt wurden die „Pro 7 Funny Movies“ wiederholt. Zu den 4 Streifen zählte auch die Horrorfilm-Parodie „H3 – Halloween Horror Hostel“. Ob die was taugte? Lest das Review!😉

Handlung:
Die vier Jugendlichen Nico (Alfonso Losa), Janine (Jennifer Ulrich), Acki (Axel Stein) und Martin (Hendrik von Bültzingslöwen) fahren nachts mit dem Auto durch den Wald. Nachdem ihnen mehrere Unglückssymbole deutlich werden, geht ihnen der Tank aus und die Bande bleibt stehen. Sie verlassen den Wagen und müssen kurz darauf mit ansehen, wie ein Baum das Fahrzeug fällt und dieses zerstört. Sie begegnen den Holzfäller Hary (Christian Tramitz), der sie in sein Hostel einlädt. Auf dem Hinweg sondert sich der Streber Martin von der Gruppe ab und trifft auf die Saw-Puppe mit der er sich auf einen Deal einlässt. Er soll in der Nacht aus einem Buch vorlesen und dafür verspricht ihm die Puppe eine Beziehung mit Janin. Doch nachdem er seinen Teil der Abmachung löst, werden Dämonen herbei beschworen und Martins Wunsch bleibt unerfüllt.

Kritik:
Eindruck im Vorfeld: An sich ist die Filmbesetzung ja in Ordnung. Mit Axel Stein, Christian Tramitz, Mike Krüger, Max Giermann als Tim Mälzer-Parodie und „Sponge Bob Schwammkopf“-Synchronsprecher Santiago Ziesmer sind einige namhafte Schauspieler neben den No-Names dabei. Nur leider sind gute Namen nicht immer ausschlaggebend für einen guten Film, was mir Pro 7 gerade durch ihre „Märchenstunde“ bewiesen hat. Bei diesem Film klappt es mit den Schauspielern jedoch ausgesprochen gut. Vor allem Axel Stein hat mich in seiner stotternden Asi-Rolle überzeugt. In Punkto Gags schwankt der Film jedoch deutlich. Teils flache Gags wie Ackis Furzerei, Nicos verlorener Arm und gängige Sprüche („Deine Mutter hat dir immer ein Kotlett hinter die Ohren gebunden, damit weningstens der Hund mit dir spielt.“) stehen guten Pointen wie Ackis Bemerkungen („Ist ja wie beim Dschungelcamp.“ / „Harry, wenn man so kacke wie du aussiehst, darf man aber auch nicht wählerisch sein.“), Martins Annäherung (Tüte über dem Kopf) und die Enthüllung des Typen im Eishockeykostüms. Hinzu kommen natürlich zahlreiche Filmanspielungen, überwiegend auf bekannte Horrorstreifen wie „Halloween“, „Hostel“, „Saw“, „The Ring“ und „Freddy vs. Jason“. Vereinzelt wirken diese Anspielungen jedoch lustlos eingefügt, statt vernünftig mit der Handlung verknüpft. Dennoch ist das weniger störend als bei den ganzen neueren Jason Friedberg und Aaron Seltzer-Filme (Disaster Movie, Date Movie usw.). Bei Horror-Komödie fällt mir natürlich sofort „Scary Movie“ ein, der für mich bis heute unerreicht ist. Da kommt „H3 – Halloween Horror Hostel“ nicht ansatzweise heran, aber dafür finde ich ihn schon besser als den vierten Teil der Scary Movie-Reihe, da dieser „Guck mal, wie lustig, da knallt ein Darsteller gegen irgendein Objekt“-Humor hier überraschend ausbleibt.

Fazit:
Von den ganzen Pro 7-Komödien ist das sicherlich eine der stärksten. Dennoch ist Luft nach oben, da nicht jeder Gag und jede Anspielung zündet.
Wertung: 7 von 10 Quadatsches

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