Review: Brüno

Seit vergangenen Donnerstag macht Sacha Baron Cohen als schwuler Österreicher „Brüno“ die weltweiten Leinwände unsicher. Taugt der Film was oder nicht? Quadatsch verrät es euch in einem Review!

Keine Frage – Sacha Baron Cohen ist Kult! Die für seine „Da Ali G Show“ erschaffenen Charaktere Ali G und Brüno schafften es schon mit viel Erfolg in die Kinos. Da fehlt nun eigentlich nur noch die Figur Brüno. Universal hat sich daraufhin schnell die Rechte für den Streifen um den homosexuellen, österreichischen Modejournalisten für etwa 42 Millionen Dollar gesichert. Die Handlung: Nach einem Faux-Pas bei einer Modeveranstaltung verliert Brüno seine Fernsehsendung „Funkyzeit“ und auch sein Freund macht mit ihm Schluss. Bei seinem Umzug nach Los Angeles verfolgt er dann das Ziel, der „berühmteste Österreicher nach Hitler“ zu werden. Er lernt zudem mit Lutz (Gustaf Hammarsten) eine neue Liebe kennen, die ihn fortan bei seinen Reisen begleitet. Man weitet Los Angeles auf die ganze USA aus und ersetzt Lutz durch Azamat Bagatov und schon hat man in gewisser Weise den Plot zu Cohens letzten Film „Borat“ (2006). Neben dem Plot hat der Film auch die gleiche Machart: So gibt es Interviews und Veranstaltungen, wo wahrscheinlich nichtsahnende Menschen zu Opfern der Komik werden. Doch auch wenn man das Konzept von „Borat“ kennt, schadet es dem Film nicht. Wer sich schon damals bei Cohens provokante Späße amüsieren könnte, wird auch dieses Mal wieder auf seine Kosten kommen. Brüno kennt kein Erbarmen, nicht einmal vor einem Prominenten wie Präsidentschaftskandidat Ron Paul oder bei einem Gespräch mit einem Terroristen. Doch genau das macht den Film erst so lustig! Zu meinen persönlichen Highlights des Streifens zählt Brünos Statistenrolle in der Serie „Medium“, die beim Zelten bei der Army, welche bereits auszugsweise aus dem Trailer bekannt ist, sowie ein Exklusivinterview. Wer sich den Film gern ansehen möchte, sollte übrigens die Originalfassung mit Untertitel wählen. Brüno und Lutz sprechen nämlich zum Teil auch deutsch! Seien es einzige, zum Teil falsche Begriffe wie „Arschwitz“ und „Arschenhalle“ oder aber auch ganze Sätze („Isch bin pleite“). Mir persönlich ist die deutsche Synchro zwar nicht bekannt, aber ich habe gelesen, dass man sich immerhin bemüht haben so die betroffenen Stellen einfach mit Wiener Akzent übersetzt zu haben.

Fazit: Sacha Baron Cohen treibt mit seiner Figur Brüno zahlreiche Menschen zur Weißglut. Als Zuschauer kann man sich über seine provokanten Späße aber köstlich amüsieren. Für Leute, die sich auch auf derben Humor einlassen, ist der Film daher empfehlenswert. Der Vorgänger „Borat“ war jedoch einen Tick besser…

Wertung von JackTheRapper: 9 von 10 Quadatsches

Wertung von Jakon: 8 von 10 Quadatsches

Wertung von B!SS: 8 von 10 Quadatsches

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