Review: Das Spore Labor

Das Mastermind hinter „SimCity“ und „Die Sims“, Will Wright, macht in letzter Zeit immer wieder wegen seines aktuellen Projekts „Spore“ von sich reden. Seht deshalb also hier das Quadatsch-Review zur Basisversion vom „Spore Labor“, bei dem man sich seine eigenen Kreaturen basteln kann die später auch im fertigen Spiel ihre Verwendung finden.

Endlich! Es ist soweit, sämtliche Knetmasse und Buntstifte können nun in den Müll geworfen werden, denn seit dem 16. Juni steht das Spore Labor zum kostenlosen Download bereit, bei welchen man sich nach Belieben und ohne jegliche Einschränkungen eine eigene Kreatur bauen kann! Hört sich zu schön an, um wahr zu sein? Naja, ist es teilweise auch…
Denn gewisse Einschränkungen gibt es schon. So hat die Basisversion z.B. “nur“ 25% der Bauteile mit denen man seine Kreatur ausstatten kann (so gibt es in der Basisversion z.B. keine Pflanzen- oder Allesfressermünder, man ist also gezwungen einen Fleischfresser zu kreieren). Wer mehr will, kann sich jedoch seit dem 17. Juni die Vollversion des Spore Labors für ca. 10€ kaufen, die man beim Erwerb des fertigen Spiels, welches in Deutschland ab dem 4. September erscheint und die Vollversion des Labors enthält, allerdings nicht zurückerstattet bekommt.

Abgesehen davon gibt es zwei wichtige Komponenten auf die man achten sollte, um eine Kreatur mit ansprechenden Attributen zu erschaffen. Diese Attribute erhöhen sich, indem man der Kreatur, dessen Körper man anfangs frei nach Größe, Form und Statur verändern kann, Bestandteile aus den Kategorien „Münder“, „Augen & Sinnesorgane“, „Arme & Beine“, „Greifer“, „Füße“, „Waffen“ und „Details“ hinzufügt.
Um das nicht zu leicht zu machen, gibt es die schon erwähnten zwei wichtigen Einschränkungen. Denn jedes Bestandteil aus den Kategorien hat seinen Preis und kostet somit etwas, doch da man anfangs 2.000-wie-auch-immer-die-Währung-heißt hat und die Bestandteile doch recht günstig sind, dürfte kaum Geldnot auftreten (zumindest in der Basisversion). Deshalb kommen wir jetzt zum wirklichen “Attributhemmer“, der Komplexitätsanzeige. Fügt man seiner Kreatur nämlich zu viele Bestandteile hinzu füllt sich diese und unterbindet das Hinzufügen weiterer Teile. Also sollte man versuchen die Attribute, welche sich in Kategorien wie z.B. „Angreifen“, „Anfreunden“, oder „Gesundheit“ aufteilen, möglichst hoch zu skillen bevor die Anzeige voll ist (dabei spielt aber auch die Reihenfolge, des Hinzufügens, der Teile eine Rolle).

Hat man seine Kreatur nun perfekt modelliert, kann man zum „Bemalen-Modus“ übergehen, bei welchem man seiner Bestie etwas Farbe geben kann. Zum einen kann man z.B. einen Gesamtstile wählen in dem die Kreatur dann auftritt oder man geht etwas ins Detail und wählt Teilstiele, bei denen man die Grundierung, die Oberfläche und Details unterschiedlich färben kann. Auch diese Möglichkeiten sind in der Vollversion natürlich noch viel umfangreicher.

Ist man nun auch mit der Farbe zufrieden kann man als letztes nun in einem Testlauf die Moves seiner Bestie betrachten, wie z.B. ihr Brüllen, ihren Gang oder eine Tanzeinlage.
Außerdem kann man im „Testlauf-Modus“ Filme aufnehmen, die man auch sofort auf You-Tube hochladen kann, Screenshots machen oder einen animierten Avatar erstellen.
Ein weiteres Feature macht es möglich seine Kreatur in die Sporepädie hochzuladen um „Teil des Spore-Universums“ zu werden. Außerdem können natürlich auch Kreaturen runtergeladen werden.

Fazit:
Alles in allem ist das Spore Labor ein nettes Gimmick, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, welches Lust auf mehr macht. Die Möglichkeiten sind schon in der Basisversion berauschend und das Modellieren macht echt Spaß, auch wenn das Design meiner Meinung nach etwas „erwachsener“ sein könnte.
Wie dem auch sei hier meine:

Wertung von Jakon: 7 von 10 Quadatsches

Wertung von B!SS: 8 von 10 Quadatsches


Bilder
Hier noch einige Beispiele für erstellbahre Kreaturen von mir:


Zum vergrößern einfach draufklicken.


Videos:
Kreaturvideo 1
Kreaturvideo 2


Und noch das technische Zeug

Systemvorrausetzungen:

Spore Labor:
• Windows XP oder Windows Vista
• 2.0 GHz Pentium 4 oder gleichwertiger Prozessor
• 512 MB RAM (Windows XP), 768 MB RAM (Windows Vista)
• 300 MB freier Festplattenspeicher bei Vollversion 190 MB bei Basisversion
• 128 MB Grafikkarte (Pixel Shader 2.0)

Spore
• Windows XP oder Windows Vista
• 2 GHz CPU
• 512 MB RAM (XP) 768 MB RAM (Windows Vista)
• 6,0 GB Festplattenspeicher
• 128 MB Grafikkarte


Testsysteme:

1.Prozessor: Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 2×2.80GHz
Arbeitsspeicher: 1GB RAM
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 8600 GT
Betriebssystem: Windows XP

2.Prozessor: Athlon 64 3500+
Arbeitspeicher: 1 GB RAM
Grafikkarte: GeForce 7300GT mit 512 MB Videospeicher
Sound: Creative SB Audigy 4
Betriebssystem: Windows XP

3.Prozessor: Athlon 64 2400+
Arbeitspeicher: 512 MB RAM
Grafikkarte: GeForce 6600 mit 256 MB Videospeicher
Sound: Creative Sound Blaster Live! 24-Bit
Betriebssystem: Windows XP

4.Prozessor: Intel Pentium 4 CPU
Arbeitspeicher: 512 MB RAM
Grafikkarte: GeForce 6600 mit 256 MB Videospeicher
Sound: Creative Sound Blaster Live! 24-Bit
Betriebssystem: Windows XP


Hier könnt ihr euch das Spore Labor downloaden
*Klick*

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