Review Rainbow Six Vegas 1 & 2


Mein heutiges Review gilt “ Rainbow Six: Vegas 1 & 2“, einigen der bekanntesten Taktik-Shooter Spielen überhaupt. In den vergangen Jahren konnte Rainbow Six immer von sich überzeugen, doch nach dem schwachen Erfolg von „Rainbow Six: Lockdown“ rüstet Ubisoft jetzt nach.


Dabei gibt es einige Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängern der Rainbow Six-Serie.

Nicht nur grafisch überzeugte mich „Rainbow Six Vegas 1 & 2“, sondern auch durch die neue Steuerung und durch neue taktische Manöver. In der ersten Mission startet man, nicht wie gedacht in Vegas, sondern in der Wüste Mexikos. Dabei spielt man den Einsatzleiter von Rainbow Six, Logan Keller, der in der Wüste Mexikos eine berüchtigte Terroristin ausfindig machen soll. Zu Beginn erscheinen die sehr nett gemachten Tutorial- Einblendungen, die Grundlagen der Steuerung darstellen und euch zeigen wie ihr eure Teamkameraden befehligen könnt. In der Wüste Mexikos verläuft nicht alles nach Plan, was uns auch schon nach Vegas bringt.

In Vegas wird man nun auf dem berühmten Strip abgesetzt und muss sich gleich durch den selbigen durchbeißen. Ohne Deckung hat man dabei keine Chance. Anders als bei den Vorgängern der Rainbow-Serie sticht bei „Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 1 & 2″die Deckungsfunktion heraus. Wer als Rambo durchs Spiel laufen möchte hat keine Chance, denn für diejenigen ist der Einsatz meist schnell vorbei. Das eigene Team gibt einem das ein oder andere Mal Feuerschutz, mehr aber nicht. An solchen Stellen merkt man es wieder: „Rainbow Six Vegas 1 & 2“ ist nun mal ein Taktik-Shooter und taktisch solltet ihr auch vorgehen, da man in heftigen Feuergefechten steht. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass ihr schnell das Zeitliche segnet, da es nur eine Sache von wenigen Treffern ist, bis Logan am Boden liegt. Falls ihr dann doch mal zu oft getroffen werdet, werdet ihr kurzerhand zum letzten Checkpoint katapultiert und glaubt mir, das wird nicht nur einmal passiern. Doch diese liegen leider weit auseinander und dazwischen liegen meistens schwierige Stellen die ihr dann noch einmal bewältigen müsst. Man wird dabei immer zum letzten Checkpoint gebracht, eine manuelle Speicherfunktion gibt es somit nicht. Jedoch seid ihr ja nicht ganz alleine im Gefecht unterwegs, sondern habt euere zwei Kameraden, die euer Team bilden, und euch das einen oder andere Mal Feuerschutz bieten. Die Befehlsmöglichkeiten sind recht knapp gehaltenjedoch reichen diese aus, um die meisten Gefechte zu bewältigen.

Die Level in „Rainbow Six Vegas 1 & 2“ sind sehr schön ausgebaut. Man hat meistens mehr als eine Möglichkeit sein Ziel zu erreichen, einen Raum zu stürmen, oder einfach sein Team einen anderen Weg gehen zulassen, als man selbst, um blitzschnell von zwei Seiten zu stürmen. Die Level sind sehr abwechslungsreich. Wo im ersten Teil von „Rainbow Six Vegas“ Casinos im Vordergrund standen sind im zweiten Teil auch mal Lagerhallen zu sehen, womit man auch die andere Seite von Vegas kennenlernt.

Neben dem Einzelspieler – Modus, der einiges an Freude mit sich bringt, werden vor allem auch Fans von Onlinespielen zufrieden sein. Es gibt zahlreiche Onlinespiel-Modis, die man mit Freunden in einem einfachen Deathmatch im Team oder alleine spielen kann und bei denen man sich heiße Gefechte liefert. Neben Deathmatch und Team-Deatmatch gibt es Angriff- und Verteidigung-Modi, bei denen die einen ein Objekt Verteidigen müssen und die Angreifer es erobern wollen. Besonders Spaß macht der Kooperations-Modus in dem man mit bis zu 4 Freunden auf den großen Einzelspielerkarten aus der Kampagne zockt und bei denen man sich atemberaubende Feuergefechte mit Terroristen liefert.


Kommen wir nun zum zweiten Teil von „Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas“ bei dem man ebenfalls nicht in Vegas sondern in den Pyrenäen startet. In der ersten Mission startet man als Rainbow-Mitglied Bishop der mit zwei bekannten Team-Kameraden aus Logans Team zusammen auf einer Mission in den, schon erwähnten, Pyrenäen kämpft. Das Ganze spielt sich vor 5 Jahren zuvor ab und dient als kleines aufrischndes Tutorial , was einen selber auf den neusten Stand der Binge bringt. Die Steuerung ist gleich geblieben, genau wie die Aufgaben im Spiel. Hier und dort mal eine Geisel befreien dort ein Sprengsatz entschärfen, wirklich keine große Neuerung. Die Befehlsmöglichkeiten sind wie zuvor recht knapp bestückt jedoch kann man jetzt befehlen Granaten entlang des Flures zu schmeißen. Wie schon im Teil zuvor besteht die Funktion der Deckungs-Möglichkeit, doch Vorsicht ist geboten hinter welchen Sachen man sich Deckung sucht. Projektile durchdringen jetzt auch bestimmte Gegenstände – das gestaltet das Spiel realistischer. Die KI ist nach wie vor wie im ersten Teil geblieben. Clever agieren die KI -gesteuerten Gegner und versuchen euch nach aller Möglichkeit in die Zange zu nehmen. Sehr interessant finde ich an manchen Stellen, wie die Gegner über demnächst erscheinende Titel sprechen, wenn man sich an sie anschleicht. Da dies immer nur sehr kurze Gespräche sind und die Gegner sofort bemerken, dass sie abgehört werden, kann man nur vermuten um welche Titel es sich handelt.

Eine Neurung ist das Punkte – System. Je nach Spielverhalten wird der Spieler in Kategorien eigeteilt, wie z.B. Schütze, Sturm usw. Daran kann man erkennen wie man spielt. Verteilt man also z.B. Kopfschüsse bzw. Präzise Schüsse kommt man in die Kategorie Schützte und sammelt dort die meisten Punkte. Durch die Punkte steigt man Ränge auf. Durch Ränge werden neue Ausrüstungsgegenstände freigeschaltet.

Ein absolutes Highlight ist der Online Kooperations- Modus. So kann z.B. ein zweiter Spieler in eine laufende Kampagne einsteigen und somit in den Missionen kooperativ mit seinem Freund auf seinem Speicherstand spielen. Weitere Spielmodi, in denen ihr unter anderem VIPs beschützen, Radarstationen einnehmen oder Bomben legen müsst sind ebenfalls vorhanden und abwechslungsreich gestaltet.

Rainbow Six Vegas 1 & 2″ verwendet die Unreal Engine was uns Grafisch einiges präsentiert. Die Einzelnen Spielabschnitte, sowie Waffen- und Charaktermodelle sind durchaus gelungen. Akustisch wird gute Qualität geboten Schussgeräusche der verschiedenen Waffen und Explosionen erschüttern schon mal die ein oder andere Membran des Lautschprechers. Musikalisch hat „Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 1 &2“ nicht zuviel bieten. In beiden Teilen hat sich leider weder Grafisch noch Akustisch etwas weiter entwickelt.

Hier also eine kleine Aufzählung, was mir gut und nicht so gut gefallen hat.

Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas
Pro
– Deckungssystem
– Einfache Steuerung
– Multiplayer-Modus
– KI
– Umgebung Vegas
– Sehr realistisch
Contra
– Checkpoints zu weit auseinander
– Kurze Spieldauer

Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 2
Pro
– Neue Missionen
– Zerstörbare Deckungsgegenstände
– Fortsetzung der Story
– Multiplayer-Modus
Contra
– Nicht wirklich viel Neues hinzugefügt
– Immer noch einzelne Soundfehler wie im ersten Teil, die nicht behoben worden sind

Fazit:
“Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 1 & 2“ hat mich positiv überrascht. Im Vergleich zu vorangegengenen Teilen hat mir die Vegas-Reihe am meisten Spaß gemacht. Die Level, die Schauplätze, die Grafik, eine einfache Steuerung, die Story und die Fortsetzung der Story und das Gameplay machen daraus einen richtigen Interessanten Taktik-Shooter. Ebenfalls Interessant sind die Gegner, die Andeutungen auf neue Spiele machen. Der Kooperations-Modus im ersten wie auch im zweiten Teil mit der Möglichkeit seinem Freund in der Einzelspieler Kampagne zu helfen ist fantastisch. Leider gibt es nicht viele Unterschiede zwischen beiden Teilen, weshalb ich mich entschied, beide Teile in einem Review zusammenzufassen. Schade dabei war die kurze Story. Selbst mit dem zweiten Teil, der die Fortsetzung darstellte, hatte man insgesamt mit nur ca. 20std. Spielspaß. Sound – Fehler, die schon im ersten Teil vorhanden waren, sind im zweiten Teil wieder im Online – und Lan – Modus aufgetreten. Glücklicherweise traten keine der Fehler in der Einzelspieler Kampagne auf. Positiv fand ich im zweiten Teil, dass man einen eigenen Charakter erstellen konnte, ob männlich oder weiblich. Es besteht auch die Möglichkeit, sofern man eine Webcam besitzt, Bilder von sich zu machen und von sich selbst ein 3D – Kopf erstellen zu lassen, mit dem man dann im Spiel die Kampagne durchspielen kann. Im Großen und Ganzen haben mir beide Teile sehr gut gefallen trotzt kleiner Mängel über die man hinwegsehen kann, sind das zwei Richtig gut gelungene Titel gewesen. Tatsache ist wer ein Herz für Taktik-Shooter hat, kommt an “Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 1 &2″ nicht vorbei.

Vorraussetzungen

Rainbow Six Vegas
Prozessor mit 3 Ghz
1 GB Arbeitsspeicher
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 128 MB Videospeicher
kompatible Soundkarte
7 GB Festplattenplatz
Windows XP

Rainbow Six Vegas 2
Prozessor mit 3 Ghz
1 GB Arbeitsspeicher
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit Shader 3.0 und 128 MB Videospeicher
DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
7 GB Festplattenplatz
Windows XP

Test – Systeme

Prozessor :Athlon 64 3500+
Arbeitspeicher: 1 GB RAM
Grafikkarte: GeForce 7300GT mit 512 MB Videospeicher
Sound: Creative SB Audigy 4
Betriebssystem: Windows XP

Prozessor :Athlon 64 2400+
Arbeitspeicher: 512 MB RAM
Grafikkarte: GeForce 6600 mit 256 MB Videospeicher
Sound: Creative Sound Blaster Live! 24-Bit
Betriebssystem: Windows XP

Prozessor :Intel Pentium 4 CPU
Arbeitspeicher: 512 MB RAM
Grafikkarte: GeForce 6600 mit 256 MB Videospeicher
Sound: Creative Sound Blaster Live! 24-Bit
Betriebssystem: Windows XP

3 Antworten zu Review Rainbow Six Vegas 1 & 2

  1. Wodkafan sagt:

    Ich habe Athlon 3500 aber Rainbo six Vegas 2 geht nicht

  2. LoL sagt:

    ist schon wohl ein recht ordentliches spiel , auf jedenfall besser wie die vorgänger🙂

  3. Anonymous sagt:

    Voll das geile Spiel. Yeah Rainbow rockt!!!

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